Weil du bist, möchte ich…

img_1654.jpg

…dich wahrnehmen, dir zuhören

…dir (solange du klein bist) nicht mit rationalen Argumenten kommen, sondern auf deine Gefühle eingehen

…dich nicht bewerten

…dich und deine Bedürfnisse ernst nehmen und respektieren

…dich nicht bestrafen

…dich nicht beschimpfen oder erniedrigen

…dir etwas zutrauen

…dich nicht belehren, sondern auf deine Fragen eingehen

…keine Macht ausüben und nicht ausnutzen, dass ich (noch) körperlich stärker bin – außer um vor Gefahr zu schützen

…dich nicht erziehen, sondern kennenlernen

…dich nicht zu Höflichkeitsfloskeln zwingen oder dein Verhalten den Erwartungen der Leute anpassen

…keine Hausarbeit von dir erwarten

…nach Möglichkeit nicht laut werden

…ganz klar mit dir sein

…deine Grenzen wahren und dir meine zeigen

…dich nicht für dumm verkaufen

…dich ohne Bedingungen lieben

…wie gut dass es Gnade gibt – auch für mich 🙂

 

Advertisements
Weil du bist, möchte ich…

Du bist…

…die Kraft, die alles zusammenhält

…die Liebe, die durch mich hindurch scheint

…die Melodie meiner Seele

…die Glucke unter deren Fittichen ich Trost finde

…der starke Fels, der meiner Wut, meinen Zweifeln und meiner Angst standhält

…der liebevolle Vater, der mir Mut zuspricht

…die frische Quelle, die niemals versiegt

…die gute Freundin, die mir zuhört und mich begleitet

…der Anfang des Lebens

Du erschaffst den Augenblick in dem ich innehalte und staune

IMG_1314
(c) Marika Krouzek

Du bist.

 

 

Du bist…

Kriege sind halt kacke

41wsu75dvzL
Hier kommt die versprochene Buchrezi:
Priscilla schreibt wie wohl viele von uns sprechen würden, wenn wir unsere Sprache nicht durch einen Höflichkeits- und Angemessenheits-Trichter zwängen würden: ehrlich, derb, direkt aber nicht geschmacklos.
Sie zeichnet vier sehr realistische Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dennoch machen sie sich gemeinsam auf eine Reise, um der tristen Weltuntergangsstimmung in Deutschland zu entfliehen. Was sie auf ihrer Fahrt in einem alten Sanitätswagen erleben kann man wohl als Gruppentherapie bezeichnen. Jeder von ihnen wird von den anderen schonungslos mit seinen Schwächen und Baustellen im Leben konfrontiert, setzt sich dem Schmerz aus ohne den Veränderung nicht möglich ist, kommt an seine Grenzen und schließlich geläutert zurück. Nebenbei lässt Priscilla hier oder da eine kleine „Bombe platzen“, was derzeit relevante politische und gesellschaftliche Themen angeht. Deshalb ist dieses Buch mehr als Unterhaltung. Es fordert den Leser heraus, selbst Stellung zu beziehen, im eigenen Leben aufzuräumen und vielleicht das ein oder andere Vorurteilchen über Bord zu werfen. Denn so schräg ein Mensch auch wirken mag, letztlich sind wir alle gleich, haben unsere Päckchen zu tragen und teilen die Verantwortung diese Welt zu einem lebenswerten Ort zu machen.
Kriege sind halt kacke

Eine Frau, die es sich lohnt kennenzulernen

616977

Ich lese gerade „KRIEGE SIND HALT KACKE“ von Priscilla Bucher. Eine tolle Powerfrau mit viel Tiefgang. Es lohnt sich, sie kennenzulernen, z.B. in diesem spannenden Gespräch:

https://www.erf.de/radio/erf-plus/mediathek/calando/blickwuerdig/1127-3529

Oder hier auf Facebook: https://www.facebook.com/blickwuerdig/?fref=ts

Oder auf ihrer Künstlerseite: http://www.buchermedia.de

Buchrezi folgt.

 

 

Eine Frau, die es sich lohnt kennenzulernen

Mein Wunder ist da

Lang habe ich gewartet mit diesem Post und auch jetzt fällt es mir schwer, in Worte zu fassen, was ich gerade erleben. Ein perfekter kleiner Mensch ist in mein Leben getreten und seither geblieben…fünf Fingerchen an jeder Hand, fünf Zehen an jedem Füßchen – die Hebammen haben tatsächlich nachgezählt.

Ich bin dankbar und ehrfürchtig die Aufgabe inne zu haben, diesen kleinen Menschen lieb zuhaben und zu umsorgen…der schönste Job, den ich mir vorstellen kann. Langsam und mit reichlicher Verzögerung hat er sich den Weg in diese Welt gebahnt. Ein paar Wochen hat er gebraucht, um richtig anzukommen und zu akzeptieren, die absolute Geborgenheit des Mutterleibes für immer verlassen zu haben. Lange hatte ich den Eindruck, er schaue durch alles hindurch, versuche zurück in die Welt zu gelangen, aus der er kam. Doch jetzt ist er da und wach und will Anteil haben, an unserer Welt…er schaut mich an und lacht und weint und saugt mit seinen Augen und Ohren auf, was er bekommen kann. Was für eine Verantwortung: Ich muss entscheiden, was ich ihn hören, sehen, riechen oder schmecken lasse…denn das wird ihn nachhaltig prägen, sein Bild von der Welt formen.

Um Liebe muss ich mich nicht bemühen, denn sie überwältigt mich. Es reicht, dieses kleine Leben zu betrachten, seinen Schlaf zu bewachen, seine zarte Haut zu berühren. Ein Wunder! Ach, könnte ich doch mit derselben Selbstverständlichkeit alle Lebewesen mit liebenden Augen betrachten, ihnen Gutes wollen, sie achten und beschützen…Gott in ihnen finden und von ihnen lernen.

Mein Wunder ist da