Von Marsmännlein und Superkräften

Vor nun fast schon zwei Jahren kam ein kleiner Junge von einem fremden Planeten zu uns und blieb. Diesen Planeten würde ich gern einmal bereisen, denn der kleine Mann hat von früh bis spät gute Laune (auch mit 39,7 Fieber), ist gesellig, extrovertiert, liebevoll und sozial. Ich weiß nicht womit wir diesen Zauberjungen verdient haben,…

Hoffnung

Wir verweilen nur einen Augenaufschlag hier auf Erden und sind doch Ewigkeitswesen. So verschieden, sind wir doch eins und jede/r nur ein kleines Atome der großen Idee. Wenn ein Körperteil krankt, krankt der ganze Leib. Offene Wunden voll Dreck und Eiter klaffen, notdürftig verborgen, während das Gesicht mit Farbe bemalt ist. Ist denn ein Teil…

Wehmut und Hoffnung

Ich blicke auf die tänzelnden Wellen meines Lieblingssees. Der Himmel ist grau verhangen, das Wasser kühl, anstatt eines Bikinis trage ich Pullover und Wollsocken. In meiner Brust pocht ein dumpfes Gefühl – Wehmut. Ich unterdrücke das Bedürfnis laut zu schreien: „Neeeiiinnn! Geh nicht! Bleib noch ein bisschen, wenigstens ein oder zwei Monate! Du Sommer meines…

Berlin, ik liabe dia!

Ich sitze auf der Anhöhe im Mauerpark, wie vor zehn Jahren schon. Es ist heiss. Außer mir gibt es nur zwei sich sonnende Studentinnen, ein Pärchen, das im Schatten rastet und ein paar träge Spaziergänger, die sich über den staubigen Weg schleppen. Alle anderen sind an den Strand geflohen, um mit ihren Kindern Sandburgen zu bauen…

Fragen zum Sonntag

Wann, wo, mit wem, bei was fühlst du dich… …lebendig? …am meisten bei dir selbst?    

Worte zum Sonntag

Mir ist gerade bewusst geworden, dass wir nur dieses eine Leben auf DIESER Erde haben. Also, lasst es uns feiern und aufeinander Acht geben solange wir noch im Spiel sind – allein schon, weil der andere auch Mensch ist.  

Weil du bist, möchte ich…

…dich wahrnehmen, dir zuhören …dir (solange du klein bist) nicht mit rationalen Argumenten kommen, sondern auf deine Gefühle eingehen …dich nicht bewerten …dich und deine Bedürfnisse ernst nehmen und respektieren …dich nicht bestrafen …dich nicht beschimpfen oder erniedrigen …dir etwas zutrauen …dich nicht belehren, sondern auf deine Fragen eingehen …keine Macht ausüben und nicht ausnutzen,…

Du bist…

…die Kraft, die alles zusammenhält …die Liebe, die durch mich hindurch scheint …die Melodie meiner Seele …die Glucke unter deren Fittichen ich Trost finde …der starke Fels, der meiner Wut, meinen Zweifeln und meiner Angst standhält …der liebevolle Vater, der mir Mut zuspricht …die frische Quelle, die niemals versiegt …die gute Freundin, die mir zuhört…

Kriege sind halt kacke

Hier kommt die versprochene Buchrezi: Priscilla schreibt wie wohl viele von uns sprechen würden, wenn wir unsere Sprache nicht durch einen Höflichkeits- und Angemessenheits-Trichter zwängen würden: ehrlich, derb, direkt aber nicht geschmacklos. Sie zeichnet vier sehr realistische Charaktere, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Dennoch machen sie sich gemeinsam auf eine Reise, um der tristen Weltuntergangsstimmung…